Schinko baut: Investition in weiteres Wachstum

Mit dem Ausbau des Unternehmensstandorts in Neumarkt im Mühlkreis setzt der Gehäusetechnik- und Maschinenbauspezialist einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Produktion, technologischer Innovation und langfristiger Standortsicherung.

Ende September startet Schinko in Neumarkt mit dem Bau des neuen Hallenabschnitts 03 (BA 03).  Dafür wird die bestehende Halle um 50 Meter verlängert und das Hallenschiff auf zwei Ebenen ausgeführt: Unter der rund 50 mal 40 Meter großen Produktionsfläche auf Erdgeschoßniveau entsteht zusätzlich ein 30 mal 40 Meter großes Montageareal.

Maximale Flexibilität durch neue Pulverbeschichtungsanlage

Die neue Pulverbeschichtungsanlage von Leutenegger + Frei (Schweiz) ist das Herzstück der Erweiterung. Sie kombiniert eine automatische Beschichtungskabine mit einer Handbeschichtung und ermöglicht dadurch variable Anwendung vom Prototypenbau bis zur Serienfertigung in großer Stückzahl. Das Ergebnis: mehr Flexibilität, präzisere Herstellqualitäten und noch effizientere Abläufe. Schinko stärkt damit seine Position in der hochwertigen Oberflächenausführung für wirtschaftliche und ästhetische Produktlösungen im Gehäuse- und Maschinenbau.

Schinko-Halle 3 wird zweigeschoßig ausgeführt

Energieeffizienz zentraler Aspekt: nachhaltige Infrastruktur und Produktion

Die neue Beschichtungsanlage punktet auch bei der Nachhaltigkeit. Ihr hybrides Heizsystem kann entweder gasgeführt oder zu 100 % elektrisch betrieben werden. Der dafür nötige Strom soll in erster Linie von der Photovoltaikanlage auf den Schinko-Dächern kommen. Der Ausbau der hauseigenen Sonnenstromversorgung wird dafür neuerlich vorangetrieben. Zusätzliche PV-Elemente auf den Dach- und Shedflächen sowie entlang der gesamten Südfassade steigern die Spitzenleistung auf insgesamt rund 1.100 kWp. Auch die Gebäudetechnik wird zukunftsorientiert ausgestaltet: Energieeffiziente Wärmepumpen sorgen beispielsweise sowohl für Heizung als auch Kühlung des Gebäudes. Schinko setzt damit den vor vielen Jahren eingeschlagenen Weg in Sachen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz konsequent fort und reduziert den CO₂-Fußabdruck von Infrastruktur und Produktion langfristig. Dazu trägt auch modernste Umwelttechnologie bei der Vorbehandlung von Metallbauteilen bei. In der neuen Anlage kommt dafür ein innovatives und umweltfreundliches Nanopartikelverfahren für hohe Korrosionsbeständigkeit zum Einsatz. Damit unterstreicht Schinko einmal mehr: Technologische Spitzenleistungen und Verantwortung gegenüber der Umwelt sind kein Widerspruch, sondern gelebte Überzeugung.

Klares Standortbekenntnis

Umgesetzt wird der mittlerweile siebte Hallenbau in Neumarkt von Kapl Bau in Bad Leonfelden. Mit der Erweiterung wird das Hallenschiff 3 fertiggestellt, das in mehreren Etappen errichtet wurde. Mit einem Investitionsvolumen von rund zwölf Millionen Euro bekennt sich Schinko auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten klar zum Standort Neumarkt, vertraut auf die Leistungsfähigkeit des Mühlviertels und setzt auf Wachstum und Weiterentwicklung. Die Fertigstellung des Gebäudes sowie der technischen Anlagen ist für Ende 2027 geplant. 

Kontakt aufnehmen