Der gebürtige Steirer Michael Schröcker ist seit 2020 bei Schinko. Unser naturliebender und bewegungsfreudiger Prokurist leitet den Bereich Markt- und Produktentwicklung und ist für das IMS-Management zuständig. Im Gespräch gibt er einen Einblick in seine Welt des Gehäuse- und Maschinenbaus und auch ein paar private Dinge konnten wir ihm entlocken.
Schinko vereint Maschinenbau und Gehäusesysteme – was macht diese Kombination so besonders? Michael Schröcker: Schinko hat in den letzten 35 etwas perfektioniert, was kaum ein anderes Unternehmen auf diesem Niveau geschafft hat – das Maschinengehäuse. Wir verbinden unser Können bei Gehäusesystemen mit Maschinenbau-Know-how und überzeugen die Kund:innen durch präzise Entwicklungslösungen und wirtschaftliche Umsetzung.
Schinko entwickelt sich immer mehr in Richtung Maschinenbau. Was ist nötig, um in der obersten Liga der Technik mitspielen zu können? Michael Schröcker: Wir trainieren härter als andere, um in der Championsleague mit etablierten Maschinenbauer:innen zu bestehen und dauerhaft Fuß zu fassen. Damit uns das gelingt, brauchen wir neben dem nötigen Wissen und der Erfahrung vor allem Gemeinschaft, Teamgeist, Motivation und Durchhaltevermögen. Damit unser Team voll leistungsfähig sein kann, setzte ich mich stark dafür ein, eine moderne und zukunftsgerichtete Atmosphäre zu schaffen.
Wo liegt der größte Mehrwert für die Kund:innen, wenn sie auf Schinko vertrauen? Michael Schröcker: Die Kund:innen bekommen bei uns Lösungen, die sie vielleicht selber nicht auf dem Schirm hatten – durchdacht entwickelt, hochwertig gefertigt und im Bruchteil der Zeit, in der sie es selbst hätten machen können. Unser großer Vorteil ist auch, dass unsere Vertriebsmitarbeiter:innen gleichzeitig auch Maschinenbauer:innen und Mechatroniker:innen sind, die das Produkt und die Herausforderungen sowie die Probleme der Kund:innen wirklich verstehen. Sie erkennen von Grund auf die Potenziale und können Chancen für die Kund:innen früh ausmachen – das macht uns stark und schafft den Mehrwert.
Welche Rolle spielt die In-house-Entwicklung im Gehäuse- und Maschinenbau für Schinko? Die Entwicklung von Gehäusesystemen und Maschinenbaulösungen ist unser USP. Das, was wir bauen, können wir auch selbst entwickeln. Und durch unsere langjährige Erfahrung können wir das auf einem deutlich höheren Niveau als der Mitbewerb.
Was macht eine erfolgreiche Partnerschaft mit Kund:innen aus?
Partnerschaft heißt für uns „kompromisslos gemeinsam“. Ich finde, man muss voneinander profitieren, sich gegenseitig weiterbringen und dem jeweils anderen Lösungen anbieten können.
Wohin entwickelt sich Schinko in den nächsten Jahren? Michael Schröcker: Klar haben wir Visionen und Pläne, wie z. B. unseren Schwerpunkt der Mechatronischen Systeme, Prognosen werden aber zunehmend schwieriger. Die Welt und die Gesellschaft sind sehr volatil geworden. Auch Schinko bleibt davon nicht verschont.
Wo liegen die großen Herausforderungen? Michael Schröcker: Die größte Herausforderung sehe ich derzeit in der Polarisierung unserer Gesellschaft. Der Ton ist rauer geworden, man ist schnell mit voller Wucht gegen etwas, wir beharren auf unserem Wohlstand und wir sind egoistisch geworden. Das wird privat, beruflich, aber auch gesamtwirtschaftlich eine Riesen-Challenge werden.
Was wird für Schinko in Zukunft wichtig sein? Michael Schröcker: Maximal vital und bestens trainiert sein. Wir müssen als Gemeinschaft sehr harmonisch sein und uns weiterentwickeln. Als Führungskraft möchte ich zeigen, dass es die Menschen sind, die bei den Kund:innen Vertrauen schaffen, Produkte erfolgreich gestalten, das Unmögliche möglich machen. Mir ist wichtig, dass wir daran gemeinsam Spaß und Freude haben.
Was hat Sie in die Technik geführt? Michael Schröcker: Ich bin mit 15 von zu Hause weg und wollte meinem Vorbild nacheifern: Mein um zehn Jahre älterer Bruder hat schon die HTL gemacht, ich tat es ihm nach, konnte mich aber nicht für die Technik begeistern. Mit 18 habe ich die HTL abgebrochen eine Lehre begonnen. Da mir das Konstruieren damals sehr leicht von der Hand gegangen ist, ist es der Technische Zeichner geworden. Mit viel Fleiß und Mut, auch große Herausforderungen zu packen, bin ich rasch weitergekommen und mit jedem Weiterkommen hat sich auch meine Leidenschaft für Technik und Wirtschaft entwickelt
Gab es einen Moment, der beruflich besonders richtungsweisend war? Michael Schröcker: Für mich waren beruflich viele Dinge richtungsweisend. Ich finde, richtungsweisend war die Kombination aus Erfolg und Enttäuschung. Ich durfte sehr früh, während meiner Zeit als Projektmanager für Industriehydraulikprojekte erfahren, was Wertschätzung und Erfolg ist. Gleichzeitig bin ich aber auch immer wieder einmal auf Widerstand gestoßen oder mir fehlte der Rückhalt von Vorgesetzten, das hat mich dazu bewogen, dass ich Manager geworden bin, weil ich es anders – menschlicher – und besser machen wollte.
Wie schaffen Sie Ausgleich zum Berufsalltag? Michael Schröcker: Mir wird aus meinem Umfeld nachgesagt, dass ich immer recht ausgeglichen bin. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich stressresistent und fühle mich fast immer sehr wohl. Es gibt aber selbstverständlich Dinge, die mich noch gelassener machen, das ist natürlich der Sport, z. B. Trailrunning, Wandern, Bergsteigen, aber auch meine wöchentlichen Saunagänge, die Arbeit in Garten und Wald und mittlerweile auch das wöchentliche Tanzen. Beruflich finde ich Ausgleich in immer wieder neuen Herausforderungen.
Ich stehe für Umwelt, Natur und Lebewesen. Ich stehe für Menschlichkeit, für Wertschätzung und für Freude an allem, was man tut.
… dafür steht Michael Schröcker im Beruf und darüber hinaus.
Der gebürtige Steirer Michael Schröcker ist seit 2020 bei Schinko. Unser naturliebender und bewegungsfreudiger Prokurist leitet den Bereich Markt- und Produktentwicklung und ist für das IMS-Management zuständig. Im Gespräch gibt er einen Einblick in seine Welt des Gehäuse- und Maschinenbaus und auch ein paar private Dinge konnten wir ihm entlocken.
Auch heuer nahmen wir wieder voller Überzeugung an der Initiative „Technik TalentINNEN“ der Wirtschaftskammer Freistadt teil. Weil Techniktalent, mit dem wir unser schinkostarkes Team weiterentwickeln wollen, nichts mit dem Geschlecht zu tun hat.
Unseren Kund:innen und Partner:innen schenken wir heuer zu Weihnachten eine Wasserflasche. Samt einem schicken, gefinkelt selbst produzierten Metalluntersetzer in einer schönen „Immer-wieder-Box“. Sehr gern und voller Schinko-Überzeugung.
Ausgezeichnet als vorbildlicher Lehrbetrieb – das passt gut zu uns. Und wir sind stolz darauf! Als regional verwurzelter Systementwickler für schinkoschöne und funktionale Maschinen und ihre Gehäuse bleiben wir mit dem i n e o-Zertifikat weiterhin ein guter „Startplatz mit Zukunft“ für interessierte #schinkostars von morgen.