Family Design: Aus Rücksicht auf die Familie

Familienangelegenheiten können ganz schön kompliziert sein. Vor allem, wenn die Interessen und Bedürfnisse der Anverwandten divergieren. Gut beraten, wer von Anfang an einen gemeinsamen Nenner findet. Was für die liebe Familie gilt, gilt auch bei der Gehäuseentwicklung. Klingt komisch? Ist aber so!
Family Design für gesamte Produktlinie

Familienangelegenheiten können ganz schön kompliziert sein. Vor allem, wenn die Interessen und Bedürfnisse der Anverwandten divergieren. Gut beraten, wer von Anfang an einen gemeinsamen Nenner findet. Was für die liebe Familie gilt, gilt auch bei der Gehäuseentwicklung. Klingt komisch? Ist aber so!

Family Design für Produktfamilien

Man nehme ein Beispiel: Ein ideenreiches Unternehmen hat die zündende Idee – eine Maschine, auf die die Welt gewartet hat. Und die braucht ein individuelles, funktionales und designfokussiertes Gehäuse. Soweit so gut, das kann Schinko übernehmen. Jetzt wissen die erfahrenen Gehäuseentwickler:innen jedoch, dass das bei Weitem nicht alles ist. Denn was, wenn das ideenreiche Unternehmen morgen oder übermorgen mit einer ähnlich weltbewegenden Produktvariante den Markt aufmischen möchte und das Gehäusedesign des Initialprodukts nicht skalierbar ist?Das wäre suboptimal.

Schinko denkt deshalb Produkte aus Rücksicht auf die Familie von Anfang im Family Design. Auch wenn eine Skalierung in eine Produktfamilie noch gar nicht wirklich geplant ist. Denn wenn aus einer guten Idee dann doch eine Produktfamilie entstehen soll, sollte die Charakteristik des Gehäuses nach außen hin konsistent sein und das Industriedesign Wiedererkennung erzeugen. Das gilt natürlich auch, wenn schon von vornherein mehrere Produktvarianten geplant sind.

Skalierbares Gehäusedesign
Fachkräfte in der Oberflächentechnik bei Schinko

Produktfamilie: in alle Richtungen skalierbar

Farb- und Formensprache in unterschiedlichen Größendimensionen eines Produkts fortzuführen klingt grundsätzlich recht einfach. Doch der Teufel steckt im Detail. Bei einer kleineren Ausführung einer Maschine wirken beispielsweise weitaus geringere Belastungen auf Gehäuse und Einbauten. Zusätzliche tragende Teile können dort zugunsten der Wirtschaftlichkeit gespart werden. Bei größeren Varianten bedarf es aber womöglich dieser statischen Unterstützung.

Der konstruktive Aufbau der Gehäusevarianten kann sich also entscheidend voneinander unterscheiden, optisch ist er aber nicht sichtbar. Weil beispielsweise Bedienelemente von den Industriedesigner:innen so gestaltet werden, dass sie visuell bei allen Produkten im gleichen Aufzug daherkommen, die Position je nach Skalierung aber anders sein kann, damit die Bedienung für die Nutzer:innen ergonomischer ist.

Entscheidende Phase: Konzeption

Die Entwickler:innen bei Schinko denken stets den nächsten Schritt mit, und zwar schon ab der Konzeptionsphase des ersten Produkts. Keine leeren Kilometer! Denn ist das Ursprungsdesign nicht skalierbar, weil man sich beim Erstprodukt zu wenige Gedanken übers Wachstum gemacht hat, heißt es zurück an den Start. Das ist weder aus Sicht des Marketings noch aus wirtschaftlicher schlau.

Die Gehäuseentwickler:innen zeichnen also auch ein visionäres Bild der Zukunft für die Kund:innen. Manchmal entstehen in der Entwicklungsphase eines Produkts sogar schon erste Entwürfe für Derivate von Produkten der gleichen Familie, die es noch gar nicht gibt. Wenn es dann so weit ist, ist die Linie bereits klar vorgezeichnet, das Industriedesign wird auf die realen Gegebenheiten angepasst und schon wird aus der Vision Realität.