Exoskelett: gestützt, geschient, gesund

Oft ist es ein Kreuz mit dem Kreuz. Jetzt sind die Schinko-Mitarbeiter*innen aber wirklich viel auf den Beinen. Deshalb achtet Schinko auf Arbeitsplatzergonomie auch in der eigenen Fertigung.
Nachhaltig arbeiten bei Schinko Exoskelette schützen

Oft ist es ein Kreuz mit dem Kreuz. Der Bewegungsapparat dankt uns den Müßiggang und mangelnde Bewegung oft mit Rückenschmerzen – Volkskrankheit Nummer eins. Kein Wunder, heißt er ja auch Bewegungsapparat – und will bewegt werden. Jetzt sind die Schinko-Mitarbeiter*innen in der Fertigung, Montage und Logistik nun aber wirklich viel auf den Beinen, an Bewegung mangelt es ihnen sicherlich nicht. Rückenschmerzen oder andere Beschwerden können sich aber dennoch einstellen. Warum? Na ja, weil gewisse Tätigkeiten, wie schweres Heben oder wiederholende manuelle Aufgaben den Körper belasten können. Schinko achtet deshalb nicht nur bei der Gehäuseentwicklung auf Arbeitsplatzergonomie, z. B. bei Fahrpulten in Schienenfahrzeugen, sondern auch in der eigenen Fertigung.

Gestützt: Exoskelett für den Rücken

In den Werkstätten, z. B. beim Zuschnitt oder bei logistischen Arbeiten, unterstützt seit Kurzem modernste Technik die Mitarbeiter*innen. Exoskelette greifen den Gehäuse- und Verkleidungsspezialist*innen unter die Arme. Was wie Zukunftsmusik aus einem Science-Fiction-Blockbuster klingt, ist bei Schinko Realität. Zwar schlüpfen die Kolleg*innen nicht in futuristische motorbetriebene Exoskelette, wie aus Hollywood bekannt, Exoskelette sind es trotzdem, denn sie wirken wie ein Gerüst, das den Körper stützt oder unterstützt. Ähnlich wie ein Klettergurt sieht das Exoskelett aus, das bei Schinko gerade getestet wird. Es leitet Kräfte vom Rückgrat ab und verteilt sie auf andere Körperpartien. Eine bessere Verteilung der Kräfte entlastet den Körper und schont damit das Kreuz. Beschwerden werden gelindert oder stellen sich bestenfalls erst gar nicht ein.

Nachhaltig arbeiten bei Schinko
Schützt den Rücken

Geschient: Handschiene schont Gelenk

Natürlich ist es nicht nur der Rücken, der geschont werden soll, auch bei händischen Tätigkeiten können Gelenke durch bestimmte Bewegungen oder Gewicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Besonders häufig betroffen ist das Handgelenk, das sich für Überbeanspruchungen mit Schmerzen bedankt. Um dem vorzubeugen, setzen wir jetzt testweise Handschienen ein. Diese Exoskelette können über einschiebbare Metallstreifen an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Sie helfen dabei, dass Kräfte nicht direkt auf das Gelenk wirken, sondern gleichmäßig abgeleitet werden.

Nachhaltig arbeiten bei Schinko
Gut geschient

Genützt: Technik im Auftrag der Gesundheit

Wir wollen uns mit dem Einsatz von Exoskeletten die Technik zunutze machen. Die Möglichkeiten, die neue Technologien bieten, können dazu beitragen, dass es unseren Mitarbeiter*innen gut geht oder besser als ohne den Einsatz der Exoskelette. Seit ein paar Wochen wurden sie nun schon genauestens getestet. Überprüft wurde, ob die Arbeitsbelastung für unsere Mitarbeiter*innen reduziert werden kann und die Exoskelette tatsächlich Verbesserungen in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge bringen können. Diese erste Testphase zeigt, dass die Mitarbeiter*innen schon gut mit der technischen Unterstützung arbeiten können.

Nachhaltig arbeiten bei Schinko
Handschienen im Einsatz

Gesund: Mehrwert für die Schinko-Mitarbeiter*innen

Nun werden gemeinsam mit dem Hersteller einige Anpassungen und Optimierungen vorgenommen, damit die Exoskelette sie perfekt unterstützen. Ihr Einsatz wird anschließend ausgeweitet, sofern er tatsächlich Mehrwert für die Mitarbeiter*innen bietet. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen liegt uns überhaupt sehr am Herzen. Die Exoskelette sind nur ein Teil der Maßnahmen, die wir ergreifen, damit unsere Mitarbeiter*innen gesund sind, das auch bleiben und eine gesunde Work-Life-Balance leben können. Im hauseigenen Fitnessraum können sie trainieren, und für die Erholung danach bieten wir Zuschüsse zu Massagen. Nachhaltig arbeiten heißt für Schinko nämlich, nicht nur auf Umwelt und CO2-Abdrücke zu schauen, sondern auch auf die Menschen.