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Aufrüsten erspart Umrüsten. Die neue Bolzenschweißmaschine bringt Zeitersparnis

23.01.2020 — Beiträge

Aufrüsten erspart Umrüsten. Die neue Bolzenschweißmaschine bringt Zeitersparnis

„Das Wesentlich zuerst“, sagt Wolfgang Bruckmayr, Leiter des Teams Blechtechnik bei Schinko. Und wesentlich sei an der neuen, seit einigen Monaten in Betrieb befindlichen CNC-gesteuerten Bolzenschweißmaschine vorrangig deren Größe. Ungleich größere Werkstücke können auf der mit einem Kugel- bzw. Y-X-Z-Portalkoordinatentisch augestatteten Maschine auf leichte Art bewegt werden. Die Maße des Tisches: 2500 x 1250 x 250 mm. Überhaupt fällt den Maschinenbedienern bei Schinko mit dem neuen Modell nun vieles leichter, wie Bruckmayr erklärt. „Bei der alten Maschine mussten wir noch händisch umrüsten, nun passiert das automatisch.“

Umrüsten überflüssig
Die Neuerung: Die vom Hersteller Bsk + BTV aus Baden-Württemberg bezogene Maschine verfügt über eine vollautomatische Bolzenzuführung bis 50 mm und stellt sich von selbst auf verschiedene, vorprogrammierte Längen ein. Möglich wird das durch den dreiköpfigen Bolzenschweißkopf Rapidor mit automatischem Längenausgleich von 6 bis 30 mm. Sämtliche Abläufe und Längenwechsel werden schon in der Phase der Konstruktion berücksichtigt. Auch das ist ein Faktor für die nun höhere Verfahrensgeschwindigkeit – einer der zentralen Vorteile der maschinellen Aufrüstung.

Automatisch höchste Genauigkeit
Durch den Wegfall händischer Arbeitsschritte werden Fehlerquellen eliminiert, zugleich ist für höchste Positioniergenauigkeit bei gleichbleibendem Qualitätslevel gesorgt. „Die CNC-gesteuerten Bolzenschweißmaschine ist eine jene Neuerungen, die einem von Anfang an die Vorteile vor Augen führt und nicht mehr wegzudenken ist“, bestätigt Gerhard Lengauer, Geschäftsführer von Schinko. „Als Spezialist für maßgeschneiderte Maschinen- und Geräteverkleidungen profitieren wir – und damit auch unsere Kunden enorm davon. Die Zeitersparnis ist schließlich beachtlich.“