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Kundenorientierung ist alles. Das neue Supply Chain Management bei Schinko.

07.08.2019 — Beiträge

Kundenorientierung ist alles. Das neue Supply Chain Management bei Schinko.

Kürzere Auftrags- und Fertigungsdurchlaufzeiten bei hoher Liefertreue und maximaler Kundenzufriedenheit. Die Ziele des neu geschaffenen Supply Chain Management bei Schinko sind seit dem Frühjahr 2019 klar definiert. Hinterfragt wurde dafür im Unternehmen zunächst alles; Um- und neugestaltet als Folge vieles. Das betraf vorrangig die innerbetrieblichen Logistikabläufe. Der Zeitpunkt dafür war aus mehreren Gründen günstig. Seit der Inbetriebnahme einer weiteren, 2.250 m2 großen Produktionshalle Ende 2018 verfügt der Spezialist für maßgeschneiderte Maschinen- und Geräteverkleidungen über ungleich mehr Fertigungsfläche bzw. Fläche im Fertigwarenlager.

Mehr Fläche, mehr Möglichkeiten

Das Mehr an Fläche eröffnete dem Supply Chain Management somit mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Seien es kurze Transportwege zwischen den Abteilungen, Auftragsprioritäten gemäß bestätigten Kundenlieferterminen, Anzahl verfügbarer Pufferplätze vor jedem Bearbeitungsschritt, Verfügbarkeit der Transportmittel und Versandtermine – den wichtigsten Kriterien kam der erweitere Aktionsradius absolut entgegen. Einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Abläufe lieferte auch die Konzipierung der Leergutlogistik.

Mit Geduld zum idealen Ablauf

Herausfordernd war die Aufgabe der Neuorganisation dennoch. Das bestätigt auch die dafür hauptverantwortliche Nina Holzer. Sie leitet nun das Supply Chain Management bei Schinko. Gemeinsam mit 20 Kolleg*innen sorgt sie dafür, dass entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette des Unternehmens alle Abläufe wunschgemäß ineinandergreifen. Von der Warenannahme bis zur Anlieferung beim Kunden. Materialien und Bauteile müssen termingerecht in der richtigen Menge und Qualität zur Verfügung stehen. Das tun sie auch. Kein Wunder: „Wir gestalteten die Abläufe so lange um, bis wir mit unserem Konzept zufrieden waren“, gibt Holzer preis. „Ohne der Neugier, der Geduld und dem großen Engagement der Mitarbeiter*innen wäre das aber nicht möglich gewesen“, fügt sie an. 

Schinko-Gehäuse am Seeweg nach Indien

Zumal die Koordination der innerbetrieblichen Logistikabläufe nur ein Teil des Supply Chain Managements ist. Nina Holzer und ihr Team beschäftigten sich noch mit weiteren Aufgaben. Mit der Beschaffung von Dienstleistungen und Gütern etwa, der Konstruktions- und Produktionsplanung, der Kontrolle der angelieferten Waren und dem Versand fertiger Produkte. Ein erster großer Erfolg für das Team war der Export von Gehäusen nach Indien. Seit März 2019 werden fast jede Woche mehrere seemäßig verpackte Schinko-Gehäuse mit einem Container dorthin verschifft.