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Farbechte Herausforderung: Pulverbeschichten statt nasslackieren

01.02.2018 — Beiträge

Farbechte Herausforderung: Pulverbeschichten statt nasslackieren

Wie heißt es so schön? Man wächst mit seinen Aufgaben. Das bewies auch Schinko kürzlich wieder. Ein Kunde wünschte eine andere Lösung für seine bislang nasslackierten Verkleidungen. Die drei dabei verwendeten Farben sollten künftig mittels Pulverbeschichtung aufgetragen werden – zu 100 % farbecht, kratzfest sowie beständig gegenüber Kühl- und Reinigungsmittel und Korrosion. Kriterien, die bei Schinko zu einer ganzen Reihe an Aktivitäten führten, um das Gewünschte in garantierter Qualität zu erreichen.

Nachteile des Nasslackierens
Ungeachtet gewisser Vorteile: Der vergleichsweise hohe Aufwand hinter dem Nasslackieren ist nicht von der Hand zu weisen. Zuerst müssen die betreffenden Bauteile hergestellt und zur Lackierung transportiert werden. Dort gilt es in der Regel Spachtelkitt aufzutragen, um kleinere Fehler und Unebenheiten auszugleichen. Genau diese Stellen müssen später wieder geschliffen werden, erst dann kann die Nasslackierung erfolgen. Für den Ansatz von Schinko, schneller zu besseren Produkten zu kommen, eine perfekte Angriffsfläche. Zumal hier die Herausforderung kürzerer Abläufe mit dem aufgebauten Know-how in der Nano-Hightech-Pulverbeschichtung ideal zusammengingen.

Gründliche Vorarbeit und Tests, Tests, Tests
Die Umsetzung der Aufgabe konnte nur mustergültig erfolgen. Absolute Farbtreue musste gegeben sein. Der Kunde hält nämlich bei größeren Anlagen nach wie vor an der Nasslackierung fest. Außerdem hat er vor, Beschädigungen der Pulverbeschichtung mittels Nasslack zu beheben. Das von Schinko verwendete Pulverlacksystem musste demnach exakt den bislang eingesetzten Farben entsprechen. Solche Ergebnisse lassen sich nur mit gründlichster Vorarbeit erzielen.

Dafür wurden von einem speziellen Pulverlieferanten eigens verschiedene Musterpulver hergestellt und an beschichteten Musterblechen bei einem Pulverlackerzeuger für Schinko intensiv getestet. Die Analyse umfasste dabei die Vermessung von Farbton und Glanzgrad, die Überlackierbarkeit, Chemikalien- und Abriebbeständigkeit und eine Salzsprühnebelprüfung nach EN ISO 9227.

Erfüllte und übertroffene Eigenschaften
Die Ergebnisse überzeugten auf ganzer Linie: Alle Tests verliefen erfolgreich. Auch wenn der Pulverlack eine Schichtstärke > 60µm aufweist, erfüllt bzw. übertrifft er im konkreten Anwendungsfall die Eigenschaften des Nasslacks Schichtstärke > 100µm. Ein absolut positives Resultat also – und zugleich das Go! für die Umstellung der Lackierung beim Kunden.