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Alles Gute kommt von oben: Mit Solarstrom will Schinko energieautark werden

02.03.2017 — Nachhaltigkeit

Alles Gute kommt von oben: Mit Solarstrom will Schinko energieautark werden

Für Michael Schinko ist die Motivation dahinter sehr wohl ideologisch zu sehen. Bewusste Ressourcen-Nutzung und eine geringe CO2-Bilanz sind dem Gründer des gleichnamigen Schaltschrank- und Gehäustechnikspezialisten ein sehr persönliches Anliegen. Deshalb fährt er auch selbst ein Elektroauto, einen BMW i3, während das Unternehmen gerade die Eigenleistung zum Abdecken des Strombedarfs kräftig erhöht hat. Auf umweltverträgliche und nachhaltige Art. Mittels einer neuen Photovoltaik-Anlage. Der bereits zweiten am Werksgelände von Schinko in Neumarkt.

Ziel bis 2020: 100 % Abdeckung mit eigenem Solarstrom bei Sonne

Vor zwei Jahren ging bei Schinko die erste Anlage für Solarstrom am Dach des Bürotrakts in Betrieb. Leistung: 50 Kilowatt peak (kWp). Im Dezember 2016 kam nun auf der Montagehalle eine zweite, mit 150 kWp deutlich größere, hinzu. Scheint im Mühlviertel die Sonne, produzieren beide Anlagen schon jetzt ca. 50 % des Stroms, den Schinko benötigt. Die Investition aus ideologischen Gründen wird so zum Wirtschaftsfaktor, Tendenz noch weiter lohnend. Denn Michael Schinko plant bereits die nächste Ausbaustufe. Bis 2020 strebt er eine Verdoppelung der Photovoltaik-Kapazitäten an. Anders gesagt: die hundertprozentige Abdeckung durch eigenen Solarstrom.

Pufferspeicher ermöglicht flexible Nutzung

Damit die an Wochenenden von den Kollektoren absorbierte Sonnenstrahlung sinnvoll intern verwendet werden kann, gibt es bei Schinko auch einen Heißwasserspeicher. 65.000 Liter wird dieser Puffer nach einer Erweiterung ab April 2017 fassen – und das Unternehmen bezüglich Energieversorgung wetterunabhängiger machen. Neben Photovoltaik-Anlage und Pufferspeicher sorgen bei Schinko weitere Maßnahmen für eine niedrige CO2-Bilanz. Seit 2007 produziert ein Blockheizkraftwerk Strom und Wärme für die Pulverbeschichtungsanlage und die Beheizung im Winter. Und wenn in Bälde ein Opel Ampera-e mit einer Reichweite von mehr als 400 km pro Akkuladung den Fuhrpark vergrößert, wird auch die Ladekapazität der eigenen Stromtankstelle erhöht. Als Folge seines Engagements und jährlich erworbener Emissionszertifikate trägt Schinko die Auszeichnung eines klimaneutralen Unternehmens.

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