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Schaltschrank- & Gehäusetechnik ist auch Frauenarbeit. Melanie Winkler zeigt es.

17.08.2016 — Beiträge

Schaltschrank- & Gehäusetechnik ist auch Frauenarbeit. Melanie Winkler zeigt es.

110 Beschäftigte zählt Schinko aktuell, darunter auch 19 Frauen. Eine davon ist Melanie Winkler. Seit Mai vergangenen Jahres ist die junge Windhaagerin im Unternehmen tätig, als Lehrling für den Beruf Technische Zeichnerin. Dreieinhalb Jahre dauert diese Ausbildung in Österreich – und wie bei allen Lehrausbildungen kommt es nicht nur darauf an, was man lernt, sondern wie eingehend und zusammenhängend dabei die Grundlagen vermittelt werden. Weil speziell Schinko allergrößten Wert auf eine profunde Vermittlung legt, ist Melanie Winkler inzwischen nicht nur mit dem unmittelbaren A & O der Konstruktion vertraut. Dank eines unlängst absolvierten Praktikums in der Produktion, weiß sie zur Hälfte ihrer Lehrzeit auch, was ihre Arbeit in der Werkshalle bewirkt.

Sehen, was die eigene Arbeit bewirkt

„Es war eine wichtige Erfahrung, von der Konstruktion in die Produktion wechseln zu können. Ich habe dadurch ein noch besseres Verständnis für die Zeichnungen erlangt“, sagt Melanie Winkler. Während des vierwöchigen Schulterblicks war sie im Zuschnitt, beim Kanten, Roboterschweißen, in der Schwarzblech-Schlosserei, beim Beschichten und in der Montage dabei. Beobachten und unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anzulegen, gingen im Verlauf des Praktikums einher. Unterstützt wird Melanie Winkler während ihrer gesamten Ausbildung durch den Lehrlingsausbildner Patrick Höflinger.

Lebhaftes Interesse ist entscheidend

Von den 19 bei Schinko tätigen Frauen sind acht im Büro, vier im Reinigungsbereich, und sieben in der Produktion tätig. Gerade letztere Zahl zeigt, dass Schinko der konventionelle Rollenverteilung keine Bedeutung beimisst. Bewerbungen qualifizierter Frauen und Mädchen mit lebhaftem Interesse für technische Berufe sind dem Neumarkter Unternehmen auch künftig jederzeit willkommen.

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