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Feine Sensorik, kluges Prinzip. Schinko als Realisierungspartner eines dynamischen Kunstwerks

09.06.2016 — Beiträge

Feine Sensorik, kluges Prinzip. Schinko als Realisierungspartner eines dynamischen Kunstwerks

Die Papierfaltkunst Origami, ein neuartiges, mechanisches Koppelgetriebe und ein Vers des persischen Dichters Rumi.
Wenn Florian Ziller das Wie und Warum seines dynamisch faltbaren Spiegels erklärt, spielt Unterschiedlichstes zusammen. Kein Wunder, besitzt der 34-jährige Assistent an der Kunstuniversität Linz als Industriedesigner und Diplomingenieur doch das universelle Rüstzeug für komplexe, hintergründige Konstruktionen. Hinzu kommt, dass die mit „Einheit in der Vielfalt – Vielfalt in der Einheit“ betitelte Arbeit in Kollaboration mit Fatemeh Naderi entstand, die derzeit das Masterstudium Visuelle Kommunikation in Linz abschließt und aus dem Iran stammt.

AUSGESTELLT IM LENTOS

Erdacht haben Naderi und Ziller den Spiegel als Einreichung für den Kunstpreis LENTOS Freunde 2016. Ausgerichtet vom Förderverein des Lentos Kunstmuseum Linz in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz. „Zusammenhalt“ lautete das Thema. Ende Mai waren 30 Arbeiten im Foyer des Museums ausgestellt. So auch „Einheit in der Vielfalt – Vielfalt in der Einheit“.
Die Systematik des Spiegels basiert auf dem Wechselwirkungsprinzip. Alles hängt der Idee und den Worten Rumis nach zusammen:

„Die Wahrheit ist ein Spiegel in der Hand Gottes.
Er fiel und zerbrach in Stücke.
Jeder nahm ein Stück davon,
sah es an und dachte, dass er die Wahrheit hätte.“

Über Scharniere verbundene Spiegelteile reagieren mittels Bewegungssensorik auf Standpunkte, Gestiken und Entfernung. Je größer die Distanz, umso mehr ist zu erkennen. Tritt man jedoch näher, beginnen die einzelnen Spiegelflächen sich langsam zu falten. Als würde man ein Stück Stoff mehrfach und in einem Schritt raffen, wie Ziller treffend beschreibt.

MIT SCHINKO-KOMPETENZ ENTSTANDEN

Als Realisierungspartner stand Naderi und Ziller dabei Schinko kompetent zur Seite. Versiert in Schaltschrank- und Gehäusetechnik, war es ein Leichtes, sämtliche Blechumfänge, alle Schweißarbeiten und die Produktion des Gestells dieses sehr speziellen, dynamischen Kunstwerks zu übernehmen. „Wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis“, bekundete Florian Ziller gegenüber Schinko. Dem ist ist aus Sicht des Unternehmens nichts hinzuzufügen.

 

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